Großsteingräber der Altmark

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Beschreibung

»Großsteingräber der Altmark«
Megalithanlagen zählen seit jeher zu den imposantesten Relikten unserer Vorfahren und haben es in einigen Fällen auch zu Weltruhm gebracht. Neben den magischen Steinkreisen wie Stonehenge oder geheimnisvollen Steinreihen wie Carnac in der Bretagne bildet die Gruppe der Großsteingräber den weitaus größten Anteil unter den Megalithanlagen. Ihren Ursprung nimmt diese Grabsitte vor etwa 7ooo Jahren im atlantischen Westeuropa. Die Idee des Großsteingrabes wird in der Folge von mehreren jungsteinzeitlichen Kulturen in Mittel- und Nordeuropa aufgegriffen und mit unterschiedlichen Grabformen zum Teil Jahrtausende beibehalten. Die Altmark spiegelt in Mitteleuropa eines der östlichsten Verbreitungsgebiete dieser Großsteingrabsitte wieder. Mindestens 2oo derartige Gräber wurden hier ab der Zeit um etwa 35oo v. Chr. von Menschen der so genannten Trichterbecherkultur in einer bewundernswerten Gemeinschaftsleistung errichtet. Im Aufbau der Gräber schließen sich die altmärkischen Anlagen den Megalithgräbern Dänemarks und Mecklenburg-Vorpommerns an, indem sie meist aus einigen Träger- oder Wandsteinen und einem oder mehreren Decksteinen errichtet wurden. Einige Anlagen weisen zudem einen Zugang in Form einer Öffnung oder eines steinum-säumten Weges auf. Für die Errichtung wurden große Geschiebeblöcke der letzten Eiszeit (Findlinge) verwendet.